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Jetzt hat es doch glatt nach vielen Jahren meiner Tastatur das Lebenslicht ausgehaucht. Schuld war eine Ladung Kaffee, der unsachgemäßerweise den Weg über die Tastatur genommen hat.

Nun hatte ich dieses Microsoft Natural Keyboard 4000 schon seit einigen Jahren, soweit ich das im Kopf habe seit etwa 2008 oder 2009. Da auch einige Tasten mittlerweile gelegentlich nur noch im zweiten Anlauf funktioniert haben, war ich nicht so traurig, daß die Tastatur jetzt hinüber ist. Allerdings habe ich mich sehr schwer getan einen Ersatz zu finden.

Letzten Endes habe ich mich für die schnurlose Sculpt Tastatur von Microsoft entschieden. Diese ist, mehr oder weniger der Nachfolger des Natural Keyboards. Etwas kleiner und mit einem anderen Layout muss man sich doch erstmal an die Tastatur gewöhnen. Die Tasten sind, entgegen der gewohnten “Rubberdome” Ausführung, Notebooktastaturen nachempfunden. Kurzer Tastenhub und ein präziser Anschlag machen das Tippen aber sehr angenehm. Überrascht hat mich das vergleichbar hohe Gewicht. Im direkten Vergleich zum Natural Keyboard ist das Sculpt unerwartet schwer. Die Verarbeitung ist erwartungsgemäß gut. Auch die kleinen Details sind durchdacht. So schliesst das Batteriefach nicht mit einem einfach Schnappverschluss, der irgendwann abbricht, sondern magnetisch.

Skeptisch war ich, was den separaten Ziffernblock angeht. Dieser gleicht einem Taschenrechner und ist von der Tastatur getrennt. Das stört im ersten Moment, aber wenn man nicht zu häufig mit Zahlenreihen hantiert, kann man sich daran gewöhnen. Durch die Trennung von Tastatur und Ziffernblock liegt die Maus, bzw. in meinem Fall der Trackball deutlich näher an der rechten Hand, so daß man schneller umgreifen kann, ohne den ganzen Arm bewegen zu müssen.

Nachem ich nun seit einger Zeit diese Tastatur benutze muss ich sagen, daß das Tippen sehr angenehm ist. Allerdings habe ich den Eindruck, daß die Handstellung etwas anders und, im Vergleich zum “alten” Natural Keyboard etwas weniger ergonomisch. Ich merke nach einiger Zeit ein Ziehen im Unterarm. Mal sehen, ob das verschwindet, wenn man die Tastatur intensiver nutzt.

Fazit

Nun, ich kann die Microsoft Sculpt guten Gewissens weiterempfehlen. Allerdings würde ich bei Vielschreibern eher zum klassischen Natural Keyboard raten. Das macht optisch zwar weniger her, aber es ist deutlich größer und lässt sich meiner Meinung nach noch komfortabler nutzen. Gleichzeitig ist es mit einem Preis von 40-50 Euro deutlich günstiger als das Sculpt, das (ohne Maus) mit min. 90 Euro zu Buche schlägt.


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Und es hat zooom gemacht. Fast genau 10 Jahre nachdem meine XBox 360 vom Montageband gerollt ist, hat sie sich heute verabschiedet. Nachdem sie in den letzten Monaten gelegentlich mit einem sog. Red Ring of Death aufgefallen ist, der aber jedesmal nach einem Neustart wieder verschwand, war das Bild heute merkwürdig verzerrt. Nach einem Neustart war dann gar kein Bild mehr zu sehen.

Ich nehme an, daß irgendentwas im Bereich des VRam auseinandergeflogen ist. Schade, insbesondere vor dem Hintergrund der vergleichweise geringen Menge von Spielstunden. Ich werde das Ding bei Gelegenheit wohl mal zerlegen und schauen, ob es einen offensichtlichen Defekt hat, den man reparieren kann.

Sicherheitshalber habe ich aber direkt Ersatz geordert. Für 30 Euro kann man nicht viel falsch machen und das Ersatzgerät hat dann auch einen HDMI-Ausgang.


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So, nach langer Zeit mal wieder ein kleines Lebenszeichen hier im Blog :)

Durch einen glücklichen Zufall bin ich an ein paar ganz brauchbare Überwachungskameras gelangt. Da es in der Nachbarschaft gelegentlich Probleme mit Randalierern gibt, hatten wir sowieso seit einiger Zeit vor uns einen Satz zuzulegen. Nun hatte ich zwar Kameras, aber keine Möglichkeit die Bilder auch entsprechend aufzuzeichnen.

Also ab zu Ebay und mal geschwind gesucht und für wenig Geld erstmal einen sehr billigen DVR geordert. Diese Dinger gibts zwischen 30 und 50 EUR. Dabei handelt es sich dann um generische Modelle ohne echten Hersteller. Gemeinsam haben die alle, daß die Handelsbezeichnung “DVR264” enthält. Unser Model ein ein KKMOON S388B-EU mit Anschlüssen für insgesamt vier Kameras. Zum Testen soll das erstmal reichen.

Diese Billig-DVRs werden im Normalfall ohne Festplatte geliefert. Da ich hier noch eine 160GB Samsung rumliegen hatte, war das aber weniger das Problem. Also schnell mal die Platte reingeschmissen und Gerät gestartet. ABER: NIX! Festplatte nicht erkannt. Super. Also Festplatte raus, an einen USB zu SATA Adapter und an den Rechner gehängt. Die Platte selbst ist ok. Also rumprobieren. Partitionen gelöscht -> Kein Ergebnis. Platte formatiert (NTFS, FAT) -> kein Ergebnis. Mist.

Bleibt wohl nur ein Firmwareupdate. Dummerweise musste ich hier feststellen, daß es keinerlei Softwareunterstützung vom “Hersteller” gibt. Der Verläufer war zwar bemüht, stellte einen Download zur Verfügung, aber das war auch nur die Software, die auf der CD schon dabei war.

Beleibt also nur umtauschen übrig… ODER man hat ein bisschen Langeweile und probiert mal ein bisschen rum. Da das Gerät eine Netzwerkuntstützung hat und per Weboberfläche erreichbar ist, habe ich mir erstmal die IP besorgt. Nach in bisschen Recherche war klar, daß ein Telnet-login wohl möglich ist. Also versucht und es klappt wirklich!

Erstmal ein bisschen stöbern. Die Kiste läuft also auf Linuxbasis, das ist erstmal nicht weiter überraschend. Die Logs waren weniger auschlussreich und boten nicht mehr Info, als man auch direkt in der Benutzeroberfläche bekommen hat. Doof.

Aber, es gibt ein schönes kleines Tool namens dmesg

ata1: SATA link down (SStatus 1 SControl 310) ata1: EH complete ata1: exception Emask 0x10 SAct 0x0 SErr 0x4000000 action 0xe frozen ata1: irq_stat 0x00000040, connection status changed ata1: SError: { DevExch } ata1: limiting SATA link speed to 1.5 Gbps ata1: hard resetting link

Ok, also der SATA Controller selbst ist also funktional oder zumindest nicht komplett tot. Also vielleicht doch das Kabel? Das hatte ich zwar schon zweimal getauscht, aber ein drittes mal schadet sicher nicht. Also ein fabrikneues Kabel ausgepackt und angeschlossen;

ata1: SATA link up 1.5 Gbps (SStatus 113 SControl 300) ata1.00: HPA detected: current 312579695, native 312581808 ata1.00: ATA-7: SAMSUNG HD160JJ, ZM100-41, max UDMA7 ata1.00: 312579695 sectors, multi 0: LBA48 NCQ (depth 31/32) ata1.00: configured for UDMA/133 ata1: EH complete scsi 0:0:0:0: Direct-Access ATA SAMSUNG HD160JJ ZM10 PQ: 0 ANSI: 5 sd 0:0:0:0: [sdb] 312579695 512-byte logical blocks: (160 GB/149 GiB) sd 0:0:0:0: [sdb] Write Protect is off sd 0:0:0:0: [sdb] Mode Sense: 00 3a 00 00 sd 0:0:0:0: [sdb] Write cache: enabled, read cache: enabled, doesn't support DPO or FUA sd 0:0:0:0: Attached scsi generic sg1 type 0 sdb: unknown partition table sd 0:0:0:0: [sdb] Attached SCSI disk

ES LEBT! Nach einem Neustart wird die Festplatte sauber formatiert. Schon witzig. Die bisher benutzten SATA Kabel funktionieren im Rechner, als auch am USB/SATA Adapter problemlos, im DVR aber nicht. Klingt komisch, ist aber so. Da ich aber kein 1.5m langes SATA Kabel in dem Mini-DVR benutzen will, hab ich erstmal Nachschub geordert.


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… zugegeben, wir schauen wenig TV und das ist auch gut so. Nun haben wir, leider muss ich sagen, seit einigen Monaten einen von diesen neumodischen Flachbild-Fernsehern, nachdem sich im Frühsommer unsere gute alte Röhre mit Rauchentwicklung in die ewigen Kathodenstrahlröhrenjagdgründe verabschiedet hat :(

Unsere Wahl fiel auf einen Sony Bravia, welches Modell das genau ist, kann ich aber nicht sagen. Nun hat dieser zwar ein ordentliches, wenn auch nicht überragendes Bild (ich sehe z.B. keinen signifikanten Unterschied zu unserer Röhre ausser in der kräftigeren Farbdarstellung), und einen abgrundtief miesen Ton, wie man es bauartbedingt, mangels Volumen, nicht anders erwarten würde. Sind das Dinge, mit denen man noch gut leben kann, gibt es aber Sachen, die einfach nur nerven.

Zum einen lässt sich das Teil manchmal nicht einschalten, der Bildschirm bleibt dunkel. Gelegentlich ist, sofern man versucht eine DVD abzuspielen, immerhin Ton vorhanden. Erst ein Trennen vom Stromnetz behebt das Problem, natürlich hat das Ding keinen Netzschalter, so daß man den Stecker ziehen muss. Im dümmsten Fall vergisst das Ding dann aber alle gespeicherten Sender, also heisst es dann ersmal eine halbe Stunde Sendersuchlauf, der im übrigen nicht der Schnellste ist.

Wenn ich fies veranlagt wäre, würde ich vermuten, daß hier die Software der Kiste nicht ganz ausgereift ist. Ich habe schon den Rat bekommen ein Firmwareupdate zu machen, aber ehrlich gesagt, ist das bei einem Fernseher nicht meine Aufgabe und dazu habe ich auch keinen Nerv.

Zweiter großer Nervpunkt ist die Anbindung des DVD-Spielers. Wir haben hier ein, schon etwas betagtes, Gerät von LG, daß per Scart angeschlossen ist. Unschön ist, daß einige DVDs nicht mehr korrekt dargestellt werden, daß Bild ist “zerhackt”, man könnte meinen, daß hier ein Kopierschutz Amok läuft. Da wir besagte DVDs mit dem gleichen DVD-Spieler und gleichen Scart-Kabel schon an unserer Röhre geschaut haben und ein Ersatzgerät das gleiche Bild zeigt, liegt der Fehler offensichtlich irgendwo an dem Sony TV-Gerät. Eine Wiedergabe ist nur über den Umweg eines separat angeschlossenen tragbaren Rechners möglich, umständlich! Lösungsvorschläge reichen hier wieder von einer Aktuaisierung der Firmware bis Austausch des DVD-Spielers mit einem Blu-Ray-Gerät.
Gute Idee. Wieder Geld ausgeben um Geräte zu erstezten, die nicht defekt sind? Abgelehnt.

Es gibt aber auch Positives. Der eingebaute DVB-S Empfänger ist richtig nett, so entfällt der zusätzliche externe Empfänger, immerhin.

Insgesamt überwiegen für mich aber die Nachteile. Ich bin vom Gerät nicht überzeugt und ärgere mich, hierfür Geld ausgegeben zu haben. Im Nachgang wäre es warhscheinlich besser gewesen, die Röhre nochmal instand zu setzen, auf den ersten Blick war nämlich nur ein Elektrolytkondensator geplatzt…


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Mal wieder eine Phishingmail. Zugegeben, nicht neu oder originell, aber handwerklich solide, wenn auch sprachlich nicht 100% ausgereift…

Sehr geehrte(r) Nico Janitzek, unsere Zahlungserinnerung blieb bis heute leider ohne Erfolg. Jetzt bieten wir Ihnen hiermit letztmalig die Möglichkeit, den ausbleibenden Betrag der Firma Directpay24 GmbH zu überweisen. Das von Ihnen gespeicherte Bankkonto ist nicht genügend gedeckt um die Abbuchung durchzuführen. Aufgrund des andauernden Zahlungsverzug sind Sie gezwungen zusätzlich, die durch unsere Inanspruchnahme entstandenen Kosten von 74,67 Euro zu tragen. Namens unseren Mandanten Directpay24 GmbH ordnen wir Ihnen an, die offene Gesamtforderung sofort zu begleichen. Bei Rückfragen oder Anregungen erwarten wir eine Kontaktaufnahme innerhalb von 48 Stunden. Die vollständige Kostenaufstellung, der Sie alle Buchungen entnehmen können, fügen wir bei. Wir erwarten die Überweisung bis zum 10.09.2015 auf unser Bankkonto. Mit besten Grüßen Inkasso Abteilung Weiß Christian

Die Grußformel entlarvt den Phisher natürlich genau so wie die obligatorische, gezippte Dateianlage:

Zip-Archiv-Anlage (Ausgleich nicht gedeckten Zahlung Ihrer Bestellung Directpay24 GmbH.zip)

Hier wird dann auch das Deutsch holprig “nicht gedeckte n Zahlung”, ähm ja.

Ausserdem erfolgt der Versand über einen Freemailer …

… aus Japan.

Received: from nh605-vm3.bullet.mail.ssk.yahoo.co.jp (182.22.90.76) by v37218.1blu.de with SMTP; 7 Sep 2015 19:37:52 +0200 Received: from [182.22.66.104] by nh605.bullet.mail.ssk.yahoo.co.jp with NNFMP; 07 Sep 2015 17:37:49 -0000 Received: from [182.22.91.128] by t602.bullet.mail.ssk.yahoo.co.jp with NNFMP; 07 Sep 2015 17:37:49 -0000 Received: from [127.0.0.1] by omp601.mail.ssk.yahoo.co.jp with NNFMP; 07 Sep 2015 17:37:49 -0000 X-Yahoo-Newman-Property: ymail-3 X-Yahoo-Newman-Id: 569439.23632.bm@omp601.mail.ssk.yahoo.co.jp Received: [...] 7 Sep 2015 17:37:49 -0000 From: "Inkasso Abteilung Directpay24 GmbH" <kurokou_w@yahoo.co.jp>

SPF und SpamAssassins Reverse-IP filtern leider nicht ordentlich, da die IP 182.22.90.76 wirklich zu Yahoo Japan gehört

Solltet ihr also so eine Mail erhalten, wie immer weg damit und den Anhang nicht öffnen ;)


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